Mit Jugend gründet zum Pitch Event nach Leipzig

Mit Jugend gründet zum Pitch Event nach Leipzig

Hallo, mein Name ist Katharina Grage. Ich bin Auszubildende in dem Ausbildungsberuf Kauffrau für Marketingkommunikation. Im Rahmen eines Schulprojektes durfte ich an dem Wettbewerb „Jugend gründet“ teilnehmen.

Der Wettbewerb Jugend gründet gibt Schülern und Auszubildenden die Möglichkeit, einmal Start Up Luft zu schnuppern und ihr Geschick in der Unternehmensplanung zu beweisen. In der ersten Phase hat mein Team einen Businessplan für unser Unternehmen erstellt. Wir mussten unser Unternehmen und unsere App Jobjektive Schritt für Schritt planen, angefangen beim Namen bis hin zur Finanzierung der ersten drei Geschäftsjahre. Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten und zu entscheiden, wie wir unser Unternehmen erfolgreich gründen können.

Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Mein Team hat es von über 700 Teilnehmern unter die besten 25 geschafft und sich damit für die Fahrt nach Leipzig ins Zwischenfinale qualifiziert. Ich werde euch nun mit nach Leipzig nehmen! Wir mussten dort unsere Idee in einem vierminütigen Pitch präsentieren und die Jury überzeugen. Doch wie bekommt man alles Wichtige in nur vier Minuten unter? Und was ist, wenn sich jemand verhaspelt?

Jetzt hieß es Informationen filtern und entscheiden, wie wir andere von unserer Idee überzeugen können. Präsentation, Videos oder vielleicht eine Szene vorspielen: Ideen gab es viele. Am Ende haben wir uns für eine Präsentation entschieden und den Fokus auf den sozialen Aspekt unserer App gelegt. Und niemand hat sich verhaspelt! Das Feedback war durchgehend positiv. Jobjektive kam bei der Jury, bestehend aus Gründern, Unternehmern und Professoren, gut an. Für den ersten Platz im Zwischenfinale hat es leider nicht ganz gereicht, doch noch ist nichts entschieden. Nun beginnt die zweite Phase des Wettbewerbs.

Im Planspiel werden die ersten acht Geschäftsjahre eines fiktiven Unternehmens simuliert. Dabei gibt es viele Informationen zu beachten. Wie ist die wirtschaftliche Situation Deutschlands und wie sieht der Weltmarkt aus? Wo kommt das Startkapital her? Wollen wir nachhaltig oder kostengünstig produzieren und wie bekommen wir eigentlich qualifizierte Mitarbeiter? Ebenfalls wichtig ist zu beobachten, wie die Konkurrenzunternehmen handeln. Und trotz sorgfältigster Planung passiert manchmal etwas, womit man einfach nicht gerechnet hat und man muss umplanen, um weiter erfolgreich zu sein.

Das Planspiel läuft noch bis Ende Mai. Danach erfahren wir, ob wir es geschafft haben, uns für das Bundesfinale zu qualifizieren. Mit etwas Glück geht es dann ins Porschezentrum nach Stuttgart…